Überstundenrechner 2026
Kostenlos · ohne Anmeldung · Auszahlung oder Freizeitausgleich
Auszahlung brutto
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Freizeitausgleich
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Gesamter Freizeitausgleich
Schätzwert · Stundenlohn auf Basis 4,348 Wochen/Monat · Netto-Schätzung –35 % pauschale Abzüge. Keine Rechts- oder Steuerberatung. Tarifliche Zuschläge können abweichen.
Häufige Fragen
Wie wird der Stundenlohn aus dem Monatsgehalt berechnet? ↓
Der Stundenlohn wird aus dem Monatsgehalt geteilt durch die monatliche Arbeitszeit berechnet. Ein Monat hat durchschnittlich 4,348 Wochen (= 365,25 Tage ÷ 7 Tage ÷ 12 Monate). Bei 40 Stunden pro Woche ergibt das 4,348 × 40 = 173,9 Stunden pro Monat. Bei einem Gehalt von 3.500 € beträgt der Stundenlohn also 3.500 € ÷ 173,9 h ≈ 20,13 €/h.
Habe ich Anspruch auf Überstundenzuschlag? ↓
Nein – ein gesetzlicher Anspruch auf Überstundenzuschlag existiert in Deutschland nicht. Ob und in welcher Höhe Zuschläge gezahlt werden (typisch: 25 % oder 50 %), hängt vom Tarifvertrag oder einer individuellen Betriebsvereinbarung ab. Ohne entsprechende Regelung kann der Arbeitgeber Überstunden auch durch Freizeit ausgleichen oder – je nach Vertrag – ohne zusätzliche Vergütung anordnen.
Überstunden auszahlen oder Freizeit nehmen – was ist besser? ↓
Das hängt von deiner persönlichen Situation ab. Die Auszahlung ist steuerpflichtig – bei einem hohen Grenzsteuersatz können deutlich mehr als 40 % an Abgaben fällig werden. Freizeitausgleich ist dagegen steuer- und abgabenfrei, weil keine zusätzliche Vergütung fließt. Bei einem Zuschlag von 25 % bekommst du zudem 1,25 Stunden Freizeit für jede Überstunde, was den Wert erhöht. Finanziell lohnt sich Freizeitausgleich meist mehr, wenn dein Steuersatz hoch ist.
Wie werden Überstunden versteuert? ↓
Ausbezahlte Überstunden gelten als regulärer Arbeitslohn und unterliegen vollständig der Lohnsteuer, dem Solidaritätszuschlag sowie den Sozialversicherungsbeiträgen. Eine steuerfreie Auszahlung von Überstunden ist in Deutschland grundsätzlich nicht möglich – im Gegensatz zu manchen Zuschlägen für Sonn-, Feiertags- oder Nachtarbeit, die unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei sein können.
Was ist der Unterschied zwischen Mehr- und Überstunden? ↓
Mehrstunden bezeichnen die Arbeit über die vertraglich vereinbarte Stundenzahl hinaus, bis zur gesetzlichen Höchstarbeitszeit (in der Regel 8 Stunden täglich bzw. 48 Stunden wöchentlich). Überstunden im engeren Sinne sind Arbeitsstunden, die die gesetzliche Höchstgrenze überschreiten. Im Alltag werden beide Begriffe jedoch oft synonym verwendet. Arbeitsrechtlich relevant ist vor allem die vertragliche Grenze, da dort Ansprüche auf Ausgleich oder Vergütung entstehen.