Brutto und Netto: Was bleibt vom Gehalt wirklich übrig?
Dein Bruttogehalt und dein tatsächlicher Auszahlungsbetrag können deutlich auseinanderliegen. Wir erklären alle Abzüge – und zeigen, mit welchen Faktoren du dein Netto optimieren kannst.
Brutto vs. Netto – der Unterschied
Bruttogehalt ist der vereinbarte Lohn vor allen Abzügen. Nettogehalt ist das, was nach Steuern und Sozialabgaben auf deinem Konto ankommt. Als Faustregel bleiben ca. 55–65 % des Bruttolohns netto übrig – je nach Steuerklasse, Kirchensteuer und Bundesland.
Diese Abzüge gibt es
Brutto-Netto-Tabelle: Beispielwerte
Ungefähre Nettowerte für verschiedene Bruttogehälter – ohne Kirchensteuer, mit gesetzlicher Krankenversicherung:
Näherungswerte 2026, ohne Kirchensteuer, GKV. Für genaue Werte: Brutto-Netto-Rechner nutzen.
Die 6 Steuerklassen erklärt
Brutto-Netto-Rechner
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Zum Brutto-Netto-Rechner →Häufige Fragen zu Brutto und Netto
Wie viel Netto bleibt von meinem Bruttogehalt?
Als Faustregel bleiben von deinem Bruttogehalt je nach Steuerklasse, Kirchensteuer und Bundesland etwa 55–65 % netto übrig. Bei einem Bruttolohn von 3.000 € wären das ca. 1.800–2.000 € netto.
Was sind die wichtigsten Abzüge vom Bruttogehalt?
Die wichtigsten Abzüge sind Lohnsteuer, Krankenversicherung (~7,3 %), Pflegeversicherung (~1,7–2,0 %), Rentenversicherung (~9,3 %) und Arbeitslosenversicherung (~1,3 %).
Was bedeuten die Steuerklassen in Deutschland?
Deutschland hat 6 Steuerklassen. Steuerklasse 1 gilt für Ledige, Klasse 3 für Verheiratete mit höherem Einkommen (weniger Abzüge), Klasse 6 für Zweitjobs (höchste Abzüge). Die Steuerklasse beeinflusst den monatlichen Abzug erheblich.